Projekt 888 (Wodnik-Klasse)
die fünf Schwestern:

 

ORP „Wodnik“ (№888/1) Polnische Kriegsmarine - im Dienst
ORP „Gryf“ (№888/2) Polnische Kriegsmarine - außer Dienst seit 2001
S61/S41 „Wilhelm Pieck“ (№888N/3) Volksmarine - außer Dienst seit 1990
УС „Луга“ (№888R/4) SU - außer Dienst seit 2005

УС „Ока“ (№888R/5) SU - jetzt T710 Aserbaidschan - im Dienst


das N im Projektindex 888/N bedeutet "Niemiecki"=deutsch, das R heisst "Radziecki"=sowjetisch.

 

Das Projekt 888 hatte nicht nur den Projektindex 888, sondern auch den Projektnamen шифр «Лабадж»; zu polnisch: „Łabądź", vielleicht in Anlehnung an "Łabędź", was wiederum in deutsch "Schwan" heißt.

 

Projekt 570 (Piast-Klasse)
A46 - "Otto von Guericke" - seit 1991 Uruguay ROU 26 "Vanguardia" als Rettungs- und Forschungsschiff

 

 

Wodnik- und Piast-Klasse sind Modifikationen der MOMA-Klasse (daher keine Schwestern - jedoch ähnlich im Rumpf)
 

 

das Problem:

Es war früher eine ausnahmslos männliche Domäne, zur See zu fahren, so könnte es sein, dass daraus das Bedürfnis entstand, etwas Weibliches um sich zu haben. Schiffe hatten im Mittelalter vorzugsweise „echte“ weibliche Namen. In der englischen Seeschifffahrtsgeschichte ist es selbstverständlich, Schiffe als weiblich zu bezeichnen, und diese Tradition könnte so auch nach Deutschland gelangt sein. Schiffsrümpfe haben immer schon an weibliche Formen erinnert, besonders während des Mittelalters. So wird zum Beispiel das Heck eines Schiffes auch als Achtersteven bezeichnet (eigentlich hinterer Bug, da sich der Steven sowohl vorn wie auch achtern befinden kann). Diese Bezeichnung wird zumindest im Plattdeutschen auch für das weibliche Gesäß verwendet. Außerdem war in der Regel eine weibliche Galionsfigur bei der Besatzung beliebter als irgendein alter Knabe am Bug.

Es gibt aber auch Ausnahmen von dieser Regel. Ein Schiff, welches einen Tiernamen trägt oder bekommen soll, heißt durchaus z. B. „Der Falke“, „Der Löwe“, oder es wurde von der Besatzung oft als männlich bezeichnet, hier als Beispiel, die "Prinz Eugen", die von ihrer Mannschaft nur als der „Prinz“ oder „Eugen“ bezeichnet wurde (z. B. nicht die Harald Jarl). Ferner setzten sich auch Namensgeber oft über das ungeschriebene Gesetz hinweg; so ließ die HAPAG auf Wunsch von Kaiser Wilhelm II. die „Imperator“ auf „Der Imperator“ taufen. Auch gibt es Schiffe, bei denen ein „Heiliger“ Pate stand, der nicht unbedingt als „die“ bezeichnet wird. (Es gab z. B. einige Schiffe mit dem Namen des Hl. Andreas)

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